Sexismus in Deutschland: Kann das sein?

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(Carolin Hagl / © Jusos Bayern)

Für die Frauenkommission der Jusos Bayern verdeutlicht die Sexismus-Diskussion der letzten Tage, wie wichtig und dringend eine gesellschaftliche Auseinandersetzung ist: „Sexismus ist kein Randphänomen, sondern findet im Alltag vieler Mädchen und Frauen statt. Herabwürdigendes Verhalten zahlreicher Männer gegenüber Frauen wird oft verharmlost, Beleidigungen werden als „lockere Sprüche“ bagatellisiert.

Wehrt sich eine Frau, muss sie sich anhören, sie reagiere über oder, wenn es gar zu körperlichen Übergriffen kommt, wird Frauen sogar oft noch vorgeworfen, falsche Signale gesendet zu haben. Dass gerade viele junge Frauen in diesen Situationen überfordert sind und resignieren, ist verständlich. Wenn sexistische Äußerungen weiterhin euphemistisch als Komplimente verkauft werden, dann wird auch die Wirkung abgewertet, die sie auslösen, nämlich Demütigung und Erniedrigung. In einer solchen Gesellschaft wollen wir nicht leben, deshalb ist die aktuelle Sexismusdebatte notwendig und muss weiter geführt werden“ , so die Leiterin der Frauenkommission der Jusos Bayern, Dr. Carolin Hagl.

Ausgelöst durch den Bericht einer Stern-Journalistin über Rainer Brüderles sexistisches Verhalten ihr gegenüber, hat sich in den letzten Tagen eine Debatte über Sexismus und diskriminierende Erfahrungen von Frauen in den sozialen Medien entsponnen. Tausende Frauen berichteten von sexistischen Erfahrungen, Demütigungen und Äußerungen weit unterhalb der Gürtellinie.

 

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