Jusos fordern: „Jugendliche endlich ernst nehmen!“

Jugend

Presseinformation, 06.09.2010

Die Kreisvorsitzenden der Rottaler Jungsozialisten bedauerten die fehlende Zustimmung zum Jugendparlament auf Kreisebene. Erfreulich ist es aus ihrer Sicht, dass die SPD-Stadtratsfraktion Eggenfelden so schnell gehandelt hat und einen Antrag zur Einführung eines Jugendparlaments einbringen wird. Zudem müsse die Stadt Eggenfelden unbedingt eine dauerhafte Streetwork-Stelle einführen, um benachteiligte Jugendliche endlich wieder betreuen zu können.

Juso-Kreisvorsitzender Christian Haas sieht im Eggenfeldener Jugendparlament eine Signalwirkung für andere Kommunen. „Die Landrätin hat ja richtig erkannt, dass es in Niederbayern kaum Jugendparlamente gibt. Wir bedauern dies, da die niederbayerischen Jugendlichen hier offensichtlich gegenüber Jugendlichen aus anderen bayerischen Bezirken benachteiligt sind. Eggenfelden kann hier als Beispiel dienen, dem andere Kommunen folgen könnten.“

Nicht nur die Jusos, auch andere politische Jugendorganisationen, wie die Junge Union fordern mehr Mitbestimmung der Jugendlichen und die Einführung von Jugendparlamenten. Bürgermeister Schießl verdeutlichte in der Kreistagssitzung am 26.07.2010, dass aus seiner Sicht ein Jugendparlament besser in der untersten Kommune, also den Städten und Gemeinden anzusiedeln sei. Dazu der stellv. Juso Kreisvorsitzende Benjamin Lettl: „Ich denke, dass Herr Schießl für den SPD-Antrag werben wird, er steht bei den Jugendlichen hier vor Ort in der Pflicht. Ein Bürgermeister muss sich auch damit messen lassen, was er im Kreistag sagt.“

Für den stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden Thomas Asböck ist es wichtig, dass hier im Landkreis alle Jugendlichen die gleiche Unterstützung erhalten. „Pfarrkirchen hat einen Streetworker, der eine tolle Arbeit leistet. Wir brauchen hier in Eggenfelden wieder dringend die gleichen Chancen für Jugendliche, die professionelle Hilfe und Unterstützung brauchen“, so Asböck. „Die Stadträte von Eggenfelden müssen die Jugendlichen endlich ernst nehmen und für eine dauerhafte Streetwork-Stelle stimmen“: fordert Lettl. „Eggenfelden würde dadurch wieder etwas sozialer werden, es würde die Lebensqualität der Jugendlichen positiv fördern und Problemsituationen könnten dadurch erkannt und behandelt werden“; erläutert Lettl.

Christian Haas appelliert im Namen der Jusos an alle Mitglieder des Eggenfeldener Stadtrats, für die beiden SPD-Anträge zu stimmen, da diese dem Wohle der Jugendlichen dienen. „Jugendarbeit darf nicht unter knappen Finanzen und den Launen der Kommunalpolitiker leiden, sondern den Jugendlichen muss eine politische Mitbestimmung und eine professionelle Sozialarbeit im Bedarfsfall gewährt werden“, so Haas.

 
 

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