Mit konstruktiven Ideen etwas bewegen

Jugend

Initiative von Jusos Rottal-Inn und SPD Eggenfelden war erfolgreich - Jugendstadtrat konstituiert sich

(Quelle: Rottaler Anzeiger, 06.11.2010)

Eggenfelden. Am Montag trifft sich der neu gegründete Jugendstadtrat zu seiner ersten Sitzung im Rathaus. Der Rottaler Anzeiger hat sich vorab mit vier der 21 Jugendstadträte getroffen und sie zu ihren Anliegen und Erwartungen an das neue Projekt befragt.

Jugend und Politik - oftmals sind das zwei verschiedene Welten. Auch die neuen Jugendstadträte können das bestätigen: „Jugendliche haben oft keinen direkten Kontakt mit der Politik“, stellt Christina Paintmayer (14) fest. Besonders an der Lokalpolitik herrsche wenig Interesse, bestätigen Maximilian Holler (17) und Florian Paintmayer (17). Das soll sich mit dem Projekt „Jugendstadtrat“ ändern. Es bietet 21 Jugendlichen aus Eggenfelden die Möglichkeit, sich aktiv an der Stadtpolitik zu beteiligen und dem „richtigen“ Stadtrat die Interessen der Jugend zu vermitteln. Dass es sich hierbei um eine gute Sache handelt, darin sind sich alle einig. Manche haben sogar schon konkrete Vorstellungen, die in die Tat umgesetzt werden sollen. Den Paintmayer- Geschwistern Christina und Florian liegt zum Beispiel eine Sanierung des Rotkreuz- Hauses sehr am Herzen, da sie beide aktiv bei der Wasserwacht sind.

Christina und Florian sind zwar Geschwister, doch sind die beiden unabhängig voneinander in das Jugendparlament gekommen: Christina durch ihren Vater, der beim Reit- und Fahrverein Vorstand ist, und Florian durch Markus Enghofer, den Direktor des Gymnasiums. „Ich bin bereits Jahrgangsstufensprecher in der elften Klasse. Von dem Projekt habe ich schon vorher durch die Zeitung erfahren und als mich unser Schulleiter direkt darauf angesprochen hat, habe ich mich dazu entschlossen, mitzumachen.“

Die erste öffentliche Sitzung findet am Montag um 18 Uhr statt und wird von den Jugendlichen bereits mit Spannung erwartet. Die Jugendstadträte, die zwischen 13 und 17 Jahre alt sind, werden zunächst einmal allgemein über ihre Aufgaben informiert, da viele von ihnen noch keinen direkten Kontakt mit der Politik hatten. Von den Befragten hat nur Maximilian Holler bereits an der Jugendbürgerversammlung zum Thema „Stadtplatzsanierung“ teilgenommen und stellt nun hohe Erwartungen an das von der SPD initiierte Jugendparlament: „Viele der konstruktiven Ideen, die bei der Jugendbürgerversammlung zustande gekommen sind, wurden schnell wieder verworfen. Ich hoffe, dass die Entscheidungen, die der Jugendstadtrat trifft, ernst genommen und vielleicht auch in die Tat umgesetzt werden“, so der 17- Jährige, der von den Ministranten der Pfarrei St. Nikolaus in das Gremium entsandt wurde.

Auch Maximilian R. vom SSV erwartet sich viel: „Politik an sich halte ich für ein sehr interessantes Gebiet, weshalb es auch schade ist, dass sich so wenig Leute in meinem Alter dafür interessieren. Ich hoffe, dass sich durch dieses Projekt und die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Lokalpolitik zu werfen, auch mehr Jugendliche für dieses wichtige Thema begeistern lassen, das uns ja schließlich alle betrifft!“
Haben die Jugendstadträte vielleicht sogar Ambitionen auf eine politische Karriere? Ausschließen will Maximilian Holler das nicht: „Mal schau’n.“

 
 

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